In unserer schnelllebigen Gesellschaft ist Zeitmanagement eine unausweichliche Komponente im Alltag. Und für viele bedeutet das auch, dass Gesundheitstraining möglicht effizient zu gestalten. Hier kommt der Sitzball ins Spiel, welchen ich auch fast immer in meine Tätigkeit als Personal Trainer mit einbinde.
Der Sitzball ist wegen seiner Eigenschaften ein sehr effizientes Trainingsgerät:
1. Er ist günstig in der Anschaffung.
2. Durch die Instabilität wird beim Training fast immer der gesamte Körper muskulär angespannt.
3. Er lässt sich auch als Sitzball zum Sitzen verwenden und sorgt somit für eine bessere Sitzhaltung.
Vor allem der Aspekt der Instabilität ist sehr wertvoll. Ich möchte den Nutzen ganz stark vereinfacht erklären:
Vergleichen wir mal eine Übung an einem Gerät mit dem Ball. Im Gerät stellt man sämtliche Polster so ein, dass man überhaupt nicht mehr falsch sitzen kann. Dies hat auf der einen Seite den Vorteil, dass die Fehleranfälligkeit und gleichzeitig die Verletzungsgefahr sehr niedrig gehalten wird. Es hat aber auch den Nachteil, dass nur sehr wenig Muskeln arbeiten müssen, was dazu führt, das wenig Körperspannung aufgebaut, wenig Energie verbrannt und nur ein geringerer Trainingseffekt erzielt wird.
Dagegen ist das Training mit einem Sitzball deutlich effektiver, weil durch die verursachte Instabilität nahezu alle Muskeln im Körper arbeiten müssen. Dies kräftigt nicht nur die je nach Übung angepeilte Muskulatur, sondern auch die gesamte Stützmuskulatur des Körpers. Hinzu kommt, dass die Koordination und das gesamte Körpergefühl dadurch deutlich verbessert werden.
Wenn man mit dem Sitzball trainiert, dann kann man in 20 Minuten das erreichen, was man in 60-90 Minuten im Fitnessstudio schaffen würde. Wer das nicht glaubt, darf mich gerne besuchen und eine Probestunde bei mir machen.
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