6 Tipps, wie ich unbeliebte Aufgaben (nicht) vor mir herschiebe…

Heute gibt es von mir einen etwas unsportlicheren Eintrag. Als Selbstständiger arbeitet man ja bekanntlich selbst und ständig. Da man alles selbst macht, fallen auch unbeliebte Aufgaben an, die ich auch gerne mal vor mir herschiebe.
Sobald ich es wieder übertrieben habe, lastet ein riesen Haufen an unbeliebten Aufgaben auf meinen Schultern. Das gibt mir das Gefühl, “nie fertig zu werden”, “gestresst zu sein”, “keinen Spaß zu haben”, und so weiter :-)

Vor circa 4 Wochen hatte ich das letzte Mal dieses Gefühl. Ich dachte mir, dass sich was ändern muss. Da bin ich via Twitter auf Gretchen Rubin aufmerksam geworden. Gretchen Rubin ist eine amerikanische Autorin und hat das Buch “The Happiness Project” im Dezember 2009 veröffentlicht. Darin geht es um das Ziel, mit vielen kleinen Schritten das Leben glücklicher zu gestalten.
In ihrem Blog hat sie folgenden Artikel gepostet: “Six Tips for Forcing Yourself to Tackle a Dreaded Task.”

Ihr Artikel hat mir sehr geholfen, mit der AufschieberITIS umzugehen. Deshalb habe ich ihn frei übersetzt und möchte die Informationen weiter teilen:

1. Mache es als erstes am Morgen:

Wenn ich etwas vor mir herschiebe, werde ich im Laufe des Tages immer mehr Ausreden finden, es noch weiter zu verschieben. Mach es jetzt! Oder mit den Worten von Gretchen Rubin: “No delay is the best way!”

2. Mache unregelmäßige Aufgaben zu regelmäßigen:

Wenn ich eine Tätigkeit habe, die mehrmals in der Woche ansteht, dann mache ich sie inzwischen täglich. So wird es eine Regelmäßigkeit wie etwa das Zähneputzen.

3. Bleib in Gesellschaft:

In Gesellschaft lebt es sich angenehmer. Freunde und Kollegen können eine nette Ablenkung bieten, eine Quelle zur Beruhigung sein oder einfach als moralische Unterstützer dienen.

4. Bereite dich vor, entwickle passende Hilfen:

Bevor ich unbeliebte Aufgaben erledige, sorge ich dafür, dass ich nicht durch Kleinigkeiten unterbrochen werden kann. Ich räume den Schreibtisch auf, lege alle Sachen bereit und mache das E-Mailprogramm aus. Ein Koch legt sich auch alles zurecht und schneidet es erst, bevor er kocht.

5. Schreib es nieder:

Nicht nur langfristige Ziele lassen sich besser erreichen, wenn sie niedergeschrieben wurden, sondern auch kurzfristige. Deshalb schreibe ich seit neuestem über meine tägliche ToDo-Liste: “Am Ende des 21.4.2010 werde ich folgende Dinge erledigt haben:”
Das klingt banal, funktioniert aber wirklich!

6. Unangenehme Aufgaben bieten ein besonders intensives Erfolgserlebnis:

Je unbeliebter die Aufgabe, desto größer das Erfolgserlebnis, wenn sie abgehakt werden kann. Somit kann man selbst unbeliebten Aufgaben etwas Positives abgewinnen. Außerdem wird es mit jedem Mal einfacher, solche Aufgaben zu erledigen, weil man auch dafür eine Routine entwickelt.

Wenn ihr noch weitere Tipps habt, wie man die AufschieberITIS behandeln kann, dann bin ich euch sehr dankbar. Vielleicht stehen hier ja bald 20 Tipps zum Umgang mit unliebsamen Aufgaben.

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